Am Sonntag, den 23.9. sind w
ir am frühen Vormittag vom Flughafen Schwechat in das noch sehr sommerliche Nizza geflogen. Gleich nach unserer Ankunft wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und freundlich in Empfang genommen. Aller Anfang war schwer und so verstanden wir, da sind die Verfasser dieses Textes sich vollkommen sicher, nicht genau was uns unser Gastvater oder unsere Gastmutter am Weg nach Hause auf Französisch sagen wollten. Nachdem es schon circa 18:00 Uhr war, bekamen wir den Rest des Tages frei. Den Abend verbrachten alle gemeinsam am Strand und genossen die Abendsonne.
Gleich am nächsten Tag in der Früh ging es für uns alle in die Sprachschule und wir sprachen auf Französisch mit unserer reizenden Sprachprofessorin Josephine über die Geschichte von Frankreich, aber unter anderem auch über aktuelle Themen. In diesem Kurs, welcher von 9.00 -12:15 Uhr stattfand, verbesserten wir unsere Sprachkenntnisse und lernten dabei auch die französische Kultur kennen.
Jeden Nachmittag machten wir Exkursionen mit Frau Professor Grünsteidl-Sazel und Herrn Professor Engelhardt in bekannte Städte wie Monaco, Eze, und Cannes. Wir besichtigten die Innenstadt von Nizza, das berühmte Casino von Monte Carlo und unser Herr Professor plante auch eine etwas steilere Wanderung in das Bergdorf Eze, was die Gruppe durch die Anstrengung nur noch mehr zusammenschweißte. Wir genossen außerdem die wunderbaren Düfte in einer Parfumerie in Grasse, badeten an den Sandstränden der Côte d’Azur und ließen uns von den Wellen in Nizza treiben. Wir lebten wortwörtlich den französischen Traum.
Der Aufenthalt bei unseren Gastfamilien gestaltete sich als sehr angenehm und aufschlussreich. Zusammenfassend kann man in Bezug auf das Essen bei den Gastfamilien sagen, dass wir noch nie so viel Baguette in einer Woche gegessen hatten. Es war ein Traum.
Die Abende in Nizza verliefen eigentlich immer gleich. Wir trafen uns meist an derselben Strandpassage. Ein weiteres Kriterium war, dass gleich in der Nähe dieser Strandstelle ein McDonalds war, aber dies ist eine andere Geschichte. Am besagten Ort erzählten wir uns von den Ereignissen des Tages und welche französischen Speisen es bei unseren Gasteltern gab.
Zusammenfassend kann man über die Sprachwoche in Nizza sagen, dass sie ein voller Erfolg war, in jederlei Hinsicht. Wir lernten nicht nur in einem französischen Umfeld die Sprache und erkundeten mit unseren Professoren Städte und Landschaften, sondern wir lernten auch uns besser kennen und wuchsen als Gruppe näher zusammen. Ich kann nur jedem empfehlen, so eine wunderbare Erfahrung zu machen und mit seiner Französischklasse auf Sprachreise zu fahren. Um es mit einem Wort auf den Punkt zu bringen, es war „formidable“.
Oscar Haiden, Paul Huemer, Constanze Püspök